„Der Lehrgang hat mir hautnah

Wissen aus der Praxis vermittelt –

kompakt, professionell und fundiert.”

Stefan Róta

Modul A

Inhalte

Die ersten vier jeweils zweitägigen Workshops dienen dazu, die Inhalte der einzelnen Lehrabschnitte zu vertiefen und die erworbenen Kenntnisse anhand von Praxisbeispielen anzuwenden. Im persönlichen Kontakt zu den Referenten und anderen Lehrgangsteilnehmern können die Inhalte erörtert und offene Fragen geklärt werden. Außerdem bietet sich hier die Gelegenheit, eigene Wünsche und Anregungen einzubringen.

Nach dem vierten Workshop erfolgt die Abschlussprüfung zum Modul A: Jeder Teilnehmer erstellt dazu eine Projektarbeit, zu deren Inhalt das Prüfungsgespräch vor dem Ausschuss der jeweiligen Handwerkskammer gehört. Hinzu kommt eine schriftliche Prüfung in Form eines Multiple-Choice-Tests zu den theoretischen Inhalten der Lerneinheiten. Mit dem erfolgreichen Abschluss erhalten die Lehrgangsteilnehmer den geschützten und staatlich anerkannten Titel „Fachkraft für Sanierung von Feuchteschäden und Schimmel“ des Öko-Zentrums NRW und der jeweiligen Handwerkskammer. Zugleich erhalten sie das Recht, mit dem dazugehörigen Logo ihre Qualifikation wirksam zu bewerben.

Die Teilnahme an den Workshops ist zum Ablegen der Prüfung zum Modul A verpflichtend. In Ausnahmefällen können einzelne Workshops nachgeholt werden.

Lerneinheit 1 – bauphysikalische Grundlagen

Im ersten Teil des Lehrgangs werden die Grundlagen des Feuchteschutzes behandelt. Vermittelt wird ein umfangreiches Basiswissen, welches die Voraussetzung dafür ist, Feuchteschäden und deren bauphysikalische Zusammenhänge aus einer ganzheitlichen Sicht bewerten zu können.

Schwerpunkte des Workshops:

  • Querschnitt Feuchteschutz
  • Feuchte Luft / Raumklima
  • Oberflächentemperaturen
  • Lüftung und Luftdichtheit
  • Wärmebrücken

 

Lerneinheit 2 – Schadensdiagnostik und Sanierungskonzepte

Die zweite Lerneinheit behandelt die Analyse von Bauschäden sowie die Erarbeitung von Sanierungskonzepten. Neben dem richtigen Vorgehen im Bereich Baustofffeuchte und Feuchtetransport stehen auch die schadensspezifische Messtechnik sowie die Themen Innendämmung und Salzbelastungen im Vordergrund.

Schwerpunkte des Workshops:

  • Baustofffeuchte und Feuchtetransport
  • Messtechnik
  • Bauwerksdiagnostik und Dokumentation
  • Feuchte- und salzbelastetes Mauerwerk
  • Innendämmung

 

Lerneinheit 3 – Schimmelpilzsanierung

Im Mittelpunkt der dritten Lerneinheit stehen das Erkennen und Beseitigen von Schimmelpilzbefall als Folge von Feuchteschäden. Es werden Verfahren zur Bewertung und Untersuchung des Befalls sowie die sichere Vorgehensweise bei der Sanierungsplanung, Bauausführung und Qualitätssicherung von Sanierungsmaßnahmen vermittelt.

Schwerpunkte des Workshops:

  • Mikrobiologische Grundlagen
  • Gesundheitliche Auswirkungen von Schimmelpilzen
  • Probenahmeverfahren
  • Schadensanalyse und Sanierungskonzepte
  • Arbeitsschutz

 

Lerneinheit 4 – Sachgebiete des Feuchteschutzes

In der vierten Lerneinheit werden bauteilbezogene Feuchteschäden sowie deren Ursachen und mögliche Sanierungsmaßnahmen behandelt. Neben dem erforderlichen Grundwissen geht es insbesondere um eine kompetente Sanierungsplanung, Bauausführung und Qualitätssicherung bei der Sanierung von Feuchteschäden.

Schwerpunkte des Workshops:

  • Abdichtung von Bauteilen gegen Erdreich
  • Flach- und Steildächer
  • Schlagregen- und Fassadenschutz
  • Baulicher und bekämpfender Holzschutz
  • Holzschädigende Organismen

 

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Kontakt

Dipl.-Ing. (FH) Architektin
Nina Barzani
barzani@oekozentrum-
nrw.de


Öko-Zentrum NRW GmbH
Sachsenweg 8
59073 Hamm
Tel.: 02381/30220-0
Fax: 02381/30220-30
www.oekozentrum-nrw.de 

Zur Lehrgangsplattform:Moodle

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